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Millionen Sicherheitslücken Wie ein IT-Experte gegen die Sorglosigkeit im Netz kämpft

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Matthias Nehls Quelle: Marc Steffen Unger

Matthias Nehls untersucht Behörden und Unternehmen auf Schwachstellen im Internet – und findet fast alles: Röntgenbilder, Ausweisdaten, Notenspiegel. Dabei ließen sich viele Lücken leicht schließen.

Aufgelegt, einfach aufgelegt. Matthias Nehls, 36, sitzt in seinem Büro in Flensburg und kann es nicht fassen. Eben hat er einem Mitarbeiter eines deutschen Onlineshops für Medizinprodukte am Telefon erzählt, dass seine Kundendaten ebenso frei einsehbar sind wie Bestelllisten. „Und dann“, sagt der Unternehmer, „hat der einfach aufgelegt.“

Der IT-Experte, ein sportlicher Typ in Jeans und Kapuzenjacke, trägt den roten Bart so kurz gestutzt wie seine Haare. Gerade einmal zehn Jahre war er alt, da schrieb er seine ersten Programme auf einem Amiga-Computer. Seine jüngste Entwicklung ist Cyberscan.io, ein Programm, das jede Homepage, jeden Server und jede Maschine mit Internetanschluss auf Sicherheitslücken scannt – rund um die Uhr, automatisch und weltweit.

Ein paar Minuten nur braucht es, um die rund vier Milliarden übers Internet frei erreichbaren IP-Adressen zu kontaktieren, dort laufende Programme zu erfassen und auf Schwachstellen zu überprüfen.

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