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Mir Imran Wie dieser Erfinder mit der Roboterpille Leiden lindern will

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Erfinder Mir Imran: Diese Pille soll das Spritzen ersetzen können Quelle: PR

Mir Imran ist einer der einfallsreichsten Erfinder der Welt. Ohne ihn würde es weder den implantierbaren Defibrillator noch Körperscanner auf Flughäfen geben. Nun versucht er sich an einer Pille, die das Spritzen von Medikamenten ersetzen soll.

Mir Imran, 62, reicht seinem Gast zu Mittag Sandwiches und Salat. Er selbst rührt nichts an. „Essen verlangsamt mich, ich esse nur abends“, sagt der Ingenieur. Wenn der 62-Jährige allerdings speist, geschieht mitunter Außergewöhnliches. Wie vor ein paar Jahren, als er nach einem scharf gewürzten Essen mit einem Mittel Sodbrennen vorbeugen wollte. Er beobachtete, wie sich die Tablette sprudelnd in einem Glas Wasser löste. Und kam auf eine Idee, ein Problem zu lösen, an dem Forscher seit mehr als 50 Jahren tüfteln: Medikamente, die sich Patienten bislang spritzen müssen, so zu verpacken, dass sie stattdessen geschluckt werden können. Etwa Biopharmazeutika, deren Wirkstoffe von Enzymen und Säuren des Verdauungstrakts normalerweise zerstört werden. Hormone wie Insulin beispielsweise, das sich Diabetiker spritzen, um ihren Blutzuckerspiegel zu senken. Oder aber Antikörper wie Adalimumab, auch unter dem Markennamen Humira bekannt, um entzündliche Darmkrankheiten zu lindern.

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