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Neuer Turbo-Funk Wie Laternen uns endlich schnelles Internet bringen sollen

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Ein neuer Turbofunk soll die Lücken im Breitbandnetz schließen. Quelle: imago, Montage

Ein neuer Turbofunk soll Wohnviertel mit schnellem Internet versorgen – und das zum Sparpreis. Netzbetreiber entwickeln die smarte Technologie gemeinsam mit Facebook.

Dem backsteinroten Bau an der Winterfeldtstraße in Berlin-Schöneberg steckt der Innovationsgeist tief im Gemäuer: In den Dreißigerjahren ermöglichten erste automatische Vermittlungsgeräte von hier aus Zigtausenden Berliner Haushalten, Telefone selbst anzuwählen. Nun arbeiten sie in dem einstigen Fernmeldeamt, in dem die Deutsche Telekom inzwischen ihr Innovationszentrum T-Labs betreibt, wieder an einem Projekt, das die Kommunikationswelt verändern soll.

Von seinem Büro im zweiten Stock deutet Andreas Gladisch auf fünf Metallstangen an den Wänden des Hinterhofs. Sie sind so hoch wie Straßenlaternen, bloß dass oben statt der Leuchten kleine Kästchen hängen, nicht mal so groß wie Schuhkartons. „Zwischen denen knüpfen wir ein Netz von Funkverbindungen“, sagt der Elektroingenieur. Damit will er das Internet schnurlos in Häuser und Wohnungen bringen, „so schnell wie über Glasfaserleitungen, aber zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher Mobilfunktechnik“.

 
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