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Router-Alarm EU-Direktive gefährdet Verkauf von WLAN-Geräten

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Die schleppende Umsetzung einer EU-Direktive gefährdet den Verkauf von WLAN-Geräten. Jetzt mahnt die Bundesregierung Brüssel ab.

Ein WLAN-Symbol ist am 17.11.2014 vor dem Rathaus in Hamburg auf einem Smartphone zu sehen. Quelle: dpa

Seit Monaten suchen Hardwarehersteller und ihre Branchenverbände mit der EU-Kommission Auswege für ein Problem, das dazu führen könnte, dass ab Sommer keine neuen Internetrouter und Smartphones mehr mit WLAN-Modul auf den Markt kommen.

Anlass ist eine neue EU-Richtlinie, die ab 12. Juni gilt und die die Produktzulassung WLAN-fähiger Geräte harmonisieren und erleichtern soll. Doch die zuständige europäische Normierungsorganisation ETSI ist mit der Ausarbeitung der zugehörigen Standards massiv in Verzug geraten.

So sehr, dass sich jetzt das Wirtschaftsministerium eingeschaltet hat: „Ich möchte für die Bundesregierung meine Besorgnis über die unbefriedigende Bereitstellung harmonisierter [...] Normen [...] ausdrücken“, beschwerte sich Staatssekretär Matthias Machnig im Auftrag des scheidenden Ministers Sigmar Gabriel bei den EU-Kommissaren Lowri Evans und Roberto Viola in einem Brandbrief, der der WirtschaftsWoche vorliegt.

 
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