Science-Fiction Hollywood schreibt das Drehbuch für Innovation

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Besucher mit VR-Brille auf der Tokyo Connected Lab 2017 Quelle: REUTERS

Steven Spielbergs Film „Minority Report“ von 2002 setzte Maßstäbe: Aus verrückten Ideen sind echte Technologien geworden. Das ist kein Zufall.

In schwarzem Shirt und schwarzen Lederhandschuhen steht Tom Cruise vor einer Wand aus Glas und wirbelt mit den Armen durch die Luft. Im Sekundentakt tauchen Fotos, Videoschnipsel und Dokumente vor ihm auf. Wie ein Dirigent steuert er diese über den unsichtbaren Bildschirm – nur mit seinen Händen. Computer, Tastatur, Maus: In Cruises Zukunft wird alles durch einen Wisch mit den Fingern ersetzt.

2002 flimmerten diese Szenen aus „Minority Report“ erstmals über die Kinoleinwände. John Underkoffler hatte sich die Technologie damals ausgedacht, die Cruise, alias John Anderton, im Film die Tätigkeit als Ermittler gegen Verbrecher vereinfachte. Damit ließen sich Indizien wie von Zauberhand auf die digitale Tafel beamen. 15 Jahre später ist daraus ein echtes Produkt geworden.

 
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