Serie Digitale Arbeitswelt Die Industrie 4.0 braucht neue Geschäftsmodelle

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Deutsche Unternehmen sehen sich beim Thema Industrie 4.0 weit vorn. Dabei zählt nicht die beste Technik, sondern das smarteste Geschäftsmodell. Und daran hapert es.

Industrie 4.0 basiert auf einem Denkfehler, meint Andreas Syska. Quelle: dpa

Die Idee Industrie 4.0 – Fabriken werden per Internet komplett vernetzt – feiert in diesen Tagen ihren fünften Geburtstag. Für die Treiber des Trends wird das sicherlich ein willkommener Anlass sein, sich einmal mehr gegenseitig auf die Schultern zu klopfen. Völlig zu Unrecht. Denn wir müssen auf fünf verlorene Jahre zurückblicken. Dabei ist nicht das Problem, die Vernetzung technisch umzusetzen, sondern der Mangel an Mut und Fantasie der Manager in der Industrie.
Einst gestartet als Initiative für den produzierenden Mittelstand, treiben derzeit vornehmlich die Fabrikausrüster und die Forschung das Thema Industrie 4.0 voran. Kein Wunder, denn sie profitieren hiervon als Erste. Sie beglückwünschen sich gegenseitig für technische Lösungen, die aber oftmals gar nicht so innovativ sind wie behauptet.

 
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