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Sicherheitslücken Im Forschungslabor der Hackerabwehr

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Polierte Platte: Chips, wie hier in der Fertigung, sind das Herz einer vernetzten Welt. Quelle: Infineon

Die Sicherheitslücken namens Meltdown und Spectre haben die Chipfertiger aufgeschreckt. Nun versuchen sie, die Halbleiter sicherer zu machen. Ein Laborbesuch.

Nicht mal sein Boss darf ohne Anmeldung ins Labor von Peter Laackmann: Sein Arbeitsplatz ist so gut gesichert wie kaum ein anderer auf dem Campus des Chipherstellers Infineon am südlichen Rand von München. Um zu Laackmann und seiner zwölf Mitarbeiter starken Spezialtruppe zu gelangen, muss man eine biometrische Zugangsschleuse passieren, die sich nur öffnet, wenn der Sensor einen passenden Fingerabdruck erkennt – und wenn Laackmann oder einer seiner Kollegen sein Okay gibt.

Der Grund für die Geheimniskrämerei: Laackmanns Team tüftelt wie eine konzerninterne Hackertruppe an immer neuen Wegen, um die Halbleiter von Infineon zu attackieren. Sie suchen und erkennen die Sicherheitsrisiken von morgen – bevor sie in Autos oder Maschinen Schaden anrichten. Und ihr Einsatz ist wichtiger denn je.

 
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