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Twitter Erst denken, dann twittern

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Erst denken, dann twittern Quelle: imago images

Einst galt Twitter als Motor der Demokratie, heute als Gefahr. Dabei ist ein zivilisierter und fairer Diskurs gar nicht so schwer.

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Ein Jugendlicher ärgert sich über die Äußerungen von Politikern – und stellt deshalb sensible Details aus deren Privatleben via Twitter bloß. Ein grüner Spitzenpolitiker verabschiedet sich aus dem sozialen Netzwerk – und begründet dies damit, dass die dort herrschende Aggressivität auf ihn abfärbe. Eine Journalistin packt zwei Worte, die in Deutschland selbstverständlich sein sollten, nämlich „Nazis raus!“, in einen Tweet – und wird daraufhin mit Vergewaltigungs- und Morddrohungen bombardiert. Wer Twitter als Fieberthermometer der gesellschaftlichen Stimmung in diesem Land versteht, dem kann angesichts der Erhitzung angst und bange werden.

Wir sollten uns von den Zuständen trotzdem nicht lähmen lassen, sondern uns vielmehr fragen, wie sie sich überwinden lassen. Wie kann es gelingen, den Raum zu zivilisieren, den die Kanzlerin einst Neuland nannte?

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