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Vernetztes Krankenhaus Wie Ärzte und Algorithmen die Medizin revolutionieren können

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Besserer Durchblick: Daten werden in der Uniklinik Essen so wichtig wie Medikamente. So schauen angehende Ärzte per Virtual-Reality-Brille Chirurgen bei Operationen zu Quelle: PR

Roboter im OP, digitale Patientenakte, künstliche Intelligenz für die Diagnose: Die Uniklinik Essen will sich zum vernetzten Krankenhaus mausern – und beweisen, dass Daten heilen können.

Neun Uhr morgens im Operationssaal an der Uniklinik Essen: Eine Patientin liegt anästhesiert unter grünen Schutztüchern, drumherum hantieren Ärzte und Assistenten mit Medizinbesteck, checken auf einem Bildschirm die Vitaldaten. Die Operation läuft bereits seit einer halben Stunde, aber ein Chirurg stand dabei keine Sekunde am OP-Tisch. Stattdessen sitzt Rainer Kimmig, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, um die Ecke in einem abgedunkelten Seitenraum, beugt sich über eine Steuerkonsole und tut, was sein Alltag ist: Er rettet einer Frau das Leben.

„Die Patientin hat einen Tumor im rechten Eierstock, schwierig zu operieren“, sagt Kimmig, während seine Hände zwei Griffe bedienen und sein rechter Fuß auf ein Pedal tritt. Die Augen hat er an ein Okular gedrückt: Er schaut auf einem 3-D-Display mitten in die Gebärmutter der Patientin.

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