WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Videoüberwachung Bei Gewalt wählt der Algorithmus den Notruf

Premium
Videoüberwachung: Bei Gewalt ruft ein Algorithmus Hilfe Quelle: Getty Images

Sorgt Videoüberwachung für mehr Sicherheit – oder gefährdet sie die Privatsphäre? Der Streit spaltet die Republik. Nun könnte künstliche Intelligenz den Konflikt lösen, weil sie Gewalt erkennt, aber keine Gesichter.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Es ist ein unmöglicher Job für die Beamten in der Leitstelle der Mannheimer Polizei: Auf je sechs Großbildmonitoren vor ihnen flimmern Bilder von 72 Überwachungskameras. Sie haben besonders brisante Orte in der Innenstadt im Blick, an denen Taschendiebe unterwegs sind, Schlägereien drohen oder Dealer Drogen verkaufen. Bemerken die Polizisten auf den Monitoren etwas Verdächtiges, schicken sie eine Streife zur Kontrolle vorbei.

Wenn sie denn etwas erkennen.

Denn auf den teils postkartengroßen Videos wuselt und wimmelt es, die Menschen schieben sich wie Ameisen über die Straßen. Was vor dem Hauptbahnhof oder am Paradeplatz wirklich passiert, können die Polizisten allenfalls erahnen. Und wenn sie in eine Aufnahme zoomen, gerät das Umfeld aus dem Blick. Die Überwachung erfordert so viel Konzentration, dass ständig drei Beamte im Dienst sind und sich alle paar Minuten an den beiden Videotischen ablösen.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

4 Wochen kostenlos testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%