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Virtual-Reality-Brillen Therapie am Abgrund

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Sich der Angst stellen: Phobien wie Höhenangst mit virtueller Realität zu behandeln kostet weniger Zeit und Geld. Quelle: imago images

Virtual-Reality-Brillen sind nur Spielzeuge für Computerfreaks? Von wegen. Forscher setzen sie mittlerweile ein, um Phobien zu behandeln, Schmerzen zu lindern und Demenzkranken zu helfen. Doch ein paar Haken hat die Sache noch.

Wenn Paul Pauli, Professor für Psychologie, Patienten mit Flugangst behandelt, lässt er sie häufig eine Reise in die virtuelle Realität antreten. Er platziert sie auf einem Stuhl, setzt ihnen eine Virtual-Reality-Brille (VR-Brille) auf – und vermittelt ihnen den Eindruck, in einem Flugzeug zu sitzen. Alles sei fast wie im echten Leben, erzählt Pauli. Vor dem Start laufe ein Film mit den Sicherheitsvorkehrungen. Je stärker der Flieger beschleunige, desto mehr wackele der Stuhl. Dass er in einem virtuellen Flieger sitze, merke der Patient an den etwas größeren Fenstern.

Angststörungen mit virtueller Realität therapieren? Pauli geht davon aus, „dass die VR-Brillen im kommenden Jahr ihren Weg in Praxen und Kliniken finden“. Forscher untersuchen inzwischen, ob sie mithilfe der VR Schmerzen lindern, Süchte bekämpfen oder Demenzkranken helfen können. Es gibt vielversprechende Studienergebnisse.

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