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Alzheimer-Medikamente Ein Geschäft zum Vergessen

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Alzheimer-Medikamente: Ein Geschäft zum Vergessen Quelle: Laif Silke Wernet

Kaum eine andere Krankheit macht den Menschen so viel Angst wie Alzheimer. Für Pharmakonzerne ist dies eine große Verlockung: Sie jonglieren mit zweifelhaften Thesen, um möglichst viele Patienten möglichst früh und möglichst lange an ihre Präparate zu binden.

Christian Haass – mit diesem Namen verbinden viele Menschen große Hoffnungen. Der Biologe an der Ludwig-Maximilians-Universität in München zählt zu den führenden Alzheimerforschern weltweit. Und er macht die Menschen glauben, dass Rettung vor Demenz bereits heute möglich sei. Neue Substanzen, so Haass, würden das gefürchtete Leiden aufhalten, wenn man sie nur früh genug einsetze.

Weltweit sind nach offiziellen Angaben mehr als 46 Millionen Menschen von Demenz betroffen; in rund 30 Jahren sollen es bereits 131,5 Millionen sein. Kaum ein Leiden ängstigt die Menschen so sehr. In den meisten Fällen, sagt Haass in Interviews, Vorträgen und Diskussionsrunden, sei es auf Alzheimer zurückzuführen.

 
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