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Brauen fürs Klima Diese Tiefsee-Bakterien fressen gern CO2

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Nützliches Knäuel: Das Methanococcus-Bakterium verwandelt CO2 in Methan. Quelle: Science Photo Library

In der Tiefsee lagern Bakterien, die Kohlenstoffdioxid verwerten und dabei auch noch wertvolle Chemikalien ausscheiden. Mit ihnen will die Industrie einen Reaktor bauen, der ein zentrales Problem löst.

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Eigentlich war der Frankfurter Biologe Volker Müller auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens. In der Tiefsee, wo kein Tageslicht hingelangt, aber heiße Quellen Gase ausspucken, da entstanden vor vier Milliarden Jahren die ersten Mikroben. 30 Jahre lang suchte Müller nach Antworten auf die Frage, wie sie sich ernähren konnten, als es noch kein anderes Leben gab. Er stieß dabei auf Bakterien und sogenannte Archaeen, auch als Urbakterien bekannt, die aus Wasserstoff, Kohlendioxid und Kohlenmonoxid Ethanol machen. „Das Gas ist für sie, was Schokolade für uns ist. Es lässt sie wachsen“, sagt er.

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