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Entzauberte Mythen
Der Energiehunger des Denkens Quelle: imago images

Je intelligenter, desto seltener ist das Gehirn aktiv

Menschliche Gehirne sind stinkfaul – ein gewaltiger Vorteil gegenüber Künstlicher Intelligenz. Denn dadurch sind sie besonders effizient geworden. KI hingegen ist heute noch genauso dumm wie vor 50 Jahren.

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Von all den Wundern des menschlichen Denkens genießt eines besondere Popularität: die Intelligenz. Was sie anatomisch im Detail ausmacht, ist zwar noch immer ein Rätsel. Doch ein verbreiteter Mythos ist längst ausgeräumt: dass intelligente Menschen ihr Gehirn besonders stark nutzen. Viel hilft viel? Gilt in diesem Bereich nicht. Mein Backofen setzt 100-mal so viel Energie um wie mein Gehirn, trotzdem ist er keine geistige Leuchte. Stattdessen gilt das Gegenteil: Je intelligenter jemand ist, desto seltener ist sein Gehirn aktiv.

Während sich die Gehirne von weniger Schlauen mit überflüssigen Gedankengängen abmühen, denken intelligente Menschen besonders ressourcensparend. Ihre Gehirne sortieren Unwichtiges aus und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Ein Jahrmillionen langer Evolutionsprozess hat nur top-effiziente Gehirne übrig gelassen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Menschen sind dabei gering.

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