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Gesünder leben So entgehen Sie den Verheißungen der Fitness-Industrie

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Gesund und fit dank Super-Food, Fünf-Minuten-Work-out oder Wundermittel - meist erfüllen sich diese Heilsversprechen nicht. Eine Psychologin erklärt, warum wir beim Thema Gesundheit irrational sind und was wir tun müssen.

Die hartnäckigsten Gesundheitsmythen
Eine junge Frau putzt sich mit einem Papiertaschentuch die Nase Quelle: dpa
Mann mit Rückenschmerzen sitzt im Büro Quelle: obs
In einer Zahnarztpraxis werden die Zähne eines Jungen untersucht Quelle: dpa
Ein Fieberthermometer liegt auf verschiedenen Arten und Formen von Tabletten Quelle: dpa
Ein Mann zieht an seinem Finger und erzeugt ein Knackgeräusch. Quelle: dpa
Angela Merkel hält ein Schnapsglas in der hand Quelle: AP
Ein Junge steht unter einer Dusche Quelle: dpa

"Ich habe da diese Samen aus Afrika entdeckt. Meine Bekannte hatte mir von denen erzählt. Jetzt gab's die in dem hübschen Lebensmittelladen bei mir um die Ecke, du weißt schon", erzählt die Frau in der Straßenbahn ihrer Freundin lautstark am Handy. Sie scheint von der Arbeit zu kommen. Große Handtasche mit Wasserflasche, dunkelblaue Jeans, dazu beige Pumps. Die hellblaue Bluse locker in die Hose gesteckt. "Ich habe dann mal ein wenig im Netz gelesen. Die sind wahnsinnig gesund. Sehr gut für Haare und Nägel und die sollen dich auch fitter machen. Passt perfekt zu meiner Afrika-Diät. Drei Esslöffel morgens ins Müsli. Das probiere ich jetzt mal."

Solche Dinge meint Gesundheitspsychologin Julia Scharnhorst, wenn sie von "abstrusen Dingen" spricht. "Das sind Dinge, die Menschen in dem Glauben tun, dass sie dadurch gesünder leben, obwohl es dafür keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse gibt oder sie sogar schaden könnten“, sagt Scharnhorst.

 
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