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Gesundheit Digitale Fernbehandlung soll Patienten Zeit sparen

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Videochat statt Sprechstunde: Der Anbieter TeleClinic rollt die digitale Fernbehandlung bundesweit aus. Quelle: Presse

Videochat statt Sprechstunde: Der Anbieter TeleClinic rollt die digitale Fernbehandlung bundesweit aus, erste Versicherungen übernehmen die Kosten. Patienten sparen Zeit – und das Gesundheitssystem Milliarden.

Wer sich krank fühlt, für den sieht der Alltag in Deutschland auch im Jahr 2018 noch so aus: Erst sucht man den richtigen Arzt, ruft an, macht einen Termin. Dann fährt man zur Praxis, setzt sich ins Wartezimmer, füllt einen Bogen mit möglichen Vorerkrankungen aus und wartet. Dann: Kurze Untersuchung bei Arzt oder Ärztin, Rezept, Attest - und der halbe Tag ist rum.

„Das ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Katharina Jünger, Gründerin und Geschäftsführerin des Münchner Start-ups TeleClinic, der WirtschaftsWoche. Vor vier Jahren haben sich Jünger und ihre beiden Mitgründer vorgenommen, den Zugang zu medizinischer Versorgung stark zu vereinfachen und die Digitalisierung des Gesundheitswesens voranzutreiben.

Statt zu einer Praxis zu fahren, können Nutzer der TeleClinic-Plattform ihren Arzt digital konsultieren; über eine Handy-App oder den Internet-Browser. „Einen Arzt zu sprechen wird so leicht, wie ein Taxi per Smartphone zu bestellen“, sagt Jünger. Videotelefonat, Chat oder Telefongespräch ersetzen die herkömmliche Sprechstunde.

 
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