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Google „Wir arbeiten mit dem Militär zusammen“

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Halb durchlässig: Googles Zusammenarbeit mit dem Militär beschränke sich auf den Gesundheitsbereich, sagt Jeff Dean. Quelle: imago images

Googles Stratege für künstliche Intelligenz, Jeff Dean, verteidigt die Kooperation mit der US-Armee – und träumt von weniger Datenschutz.

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Wenn Jeff Dean, 50, über den Google Campus in Mountain View läuft, nicken ihm die Leute freundlich zu. Hier ist er ein Superstar: Mit seinem Kollegen Sanjay Ghemawat programmierte er die Suchmaschine neu, als sie in den Anfangstagen den Geist aufgab. Heute leitet er bei Google die Sparte für künstliche Intelligenz (KI).

Herr Dean, kaum eine Technologie entwickelt sich derzeit so rasant wie künstliche Intelligenz. Wo stehen wir heute?
Beim maschinellen Sehen sind die Unterschiede wie Tag und Nacht. Vor sechs Jahren waren Computer fast blind, jetzt können sie in manchen Fällen besser als Menschen sehen.

Woran denken Sie da?
Beispielsweise ans Auswerten von Scans auf Lungenkrebs, wo man sehr leicht Anzeichen übersehen kann, die ein Computeralgorithmus trotzdem identifiziert. Auch beim Verstehen von Sprache erreichen wir ein Niveau, das vor einem Jahr noch nicht möglich war.

Zukunft im Blick: Jeff Dean sucht nach Wegen, Algorithmen effizienter zu trainieren. Quelle: Laif

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