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Krebs per Blutprobe erkennen So funktioniert die Flüssig-Biopsie

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Big Data sei Dank: Mit einer neuen Analysetechnik lassen sich Tumore schnell und schonend bestimmen. Dazu reicht schon eine Blutprobe. Doch die Kassen erstatten die Tests nicht.

Die Flüssigbiopsie kann bereits mit der herkömmlichen Gewebeprobe mithalten. Quelle: dpa

Tempo ist wichtig für Helmy Eltoukhy. Lange rang der US-Amerikaner mit sich, ob er lieber Arzt oder Ingenieur werden wollte. „Die Ausbildung zum Mediziner erschien mir zu lang“, erzählt er. Ingenieur also? Nun, an der Stanford-Universität im Silicon Valley konnte der Sohn ägyptischer Einwanderer der einen Vorliebe folgen, ohne die andere aufzugeben. Während seiner Ausbildung und Promotion zum Elektroingenieur spezialisierte er sich auf Maschinen für präzise – und vor allem schnelle – Genanalysen. Und landete damit nicht nur mitten in der Medizin, sondern auch in einem besonders dynamischen Fachgebiet: der Krebsdiagnose per Blutuntersuchung, der sogenannten Flüssigbiopsie.

Genau darauf hat sich Eltoukhys Firma Guardant Health spezialisiert: Mit der neuen Technik lassen sich Tumore schnell und schonend charakterisieren, ohne dem Patienten in einer sogenannten Biopsie eine Gewebeprobe entnehmen zu müssen. Der Vorteil für den Kranken: Er entgeht der oft schmerzhaften Prozedur, die lebensbedrohliche Infektionen im geschwächten Körper auslösen kann.

 
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