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Künstliche Intelligenz „China und USA arbeiten mit Hochdruck an KI in der Medizin“

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Seit dreieinhalb Jahren entwickelt Chen Kuan eine Künstliche Intelligenz, die Lungenkrebs im Frühstadium erkennt. Inzwischen wird sie an 150 chinesischen Krankenhäusern eingesetzt. Warum die Zulassung in China so rasant funktioniert und wie Ärzte auf seine Software reagieren.

Herr Chen, Ihre Software diagnostiziert anhand von Röntgenbildern Krebs und Herzkreislaufkrankheiten. Wie reagieren Ärzte darauf, dass Sie ihnen den Job streitig machen?
Das tun wir nicht. Natürlich haben manche Ärzte, mit denen wir arbeiten, anfangs Angst, dass Künstliche Intelligenz sie ersetzen könnte. Doch wenn sie einmal angefangen haben, mit unserer Software zu arbeiten, begreifen sie schnell, dass sie ein sehr nützlicher Assistent sein kann. Und niemand feuert einen nützlichen Assistenten.

Was macht Ihre Software genau?
Sie hilft Ärzten und Radiologen, sehr frühzeitig Krankheitsanzeichen, etwa von Lungenkrebs, zu erkennen. Vor allem die ganz kleinen Knötchen, die man als Arzt sehr, sehr leicht übersieht. Außerdem hilft sie bei der Diagnose von Schlaganfällen, Leberkrebs und Herzkreislaufkrankheiten.

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