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Künstliche Körperzellen Kommen Organspenden bald aus dem 3D-Drucker?

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Organmodell aus dem 3D-Drucker Quelle: Cellbricks

Haut, Knochen und Tumormodelle für individuelle Krebstherapien fertigen Forscher bereits im 3D-Drucker. Ihre Vision aber reicht bereits viel weiter – zu Organen, die Leben retten.

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Tilman Ahlfeld holt eine Plastikflasche aus dem Brutkasten. Darin schwappt eine durchsichtige, rosa schimmernde Flüssigkeit. Ein Blick durch das Mikroskop zeigt, was sich darin tummelt: Zellen über Zellen, dicht gedrängt aneinander.

Diese Zellen heranzuzüchten, das ist der erste Schritt zu einem wertvollen Stoff – und zu einer Vision: menschliche Organe aus dem 3D-Drucker. Noch ist diese Vision weit weg von der Wirklichkeit. Aber Forscher nähern sich ihr mit entscheidenden Schritten. Sie fertigen kleine Organmodelle, maximal einige Zentimeter groß, um Medikamente zu testen und beispielsweise bessere Krebstherapien zu entwickeln. Und sie experimentieren mit Haut, Knochen und Knorpel aus dem 3D-Drucker. Michael Gelinsky, Professor an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden und für das dortige Biodrucklabor verantwortlich, glaubt, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis das erste Unternehmen sich um eine klinische Zulassung für gedruckte Haut bemüht.

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