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Künstliche Linsen Das geht ins Auge

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Ein Auge mit einer grafisch hineinretuschierten Andeutung einer Blende Quelle: Getty Images, Montage: Dmitri Broido

Jedes Jahr erhalten Millionen Menschen eine künstliche Linse. Ein US-Unternehmen will darin Bildschirme unterbringen und damit das Smartphone abschaffen – sofern der Test mit einem Hasen gut geht.

Um Blinde wieder sehen zu lassen, braucht es heute keine Wunder mehr. Ein kurzer Eingriff, zehn Minuten nur, genügt, und der Graue Star ist geheilt: Ein Laserstrahl verflüssigt die getrübte Linse, ein Schlauch saugt sie ab. Durch einen winzigen Schnitt im Auge schiebt der Chirurg eine neue, künstliche Linse an die Stelle der alten. Und die Welt klart auf.

Rund 600.000 Menschen unterziehen sich dieser Kataraktoperation allein in Deutschland jedes Jahr. Es ist einer der häufigsten chirurgischen Eingriffe überhaupt. Und für Rick Ifland die große Chance für eine neue Computerrevolution: Der Mitgründer des Start-ups Omega Ophthalmics entwickelt eine künstliche Linse, in der er einen Freiraum lässt, um einen winzigen Computer mit Bildschirm einzubauen: „Wir machen das Smartphone überflüssig, indem wir es ins Auge einbauen.“

 
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