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Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften „Für einen Deutschen als Nobelpreisträger reicht es noch nicht“

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Am Montag gibt die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften den diesjährigen Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaft bekannt. Quelle: imago

Die Wirtschaftsforschung wird von Amerikanern dominiert. Ebenso der Nobelpreis. Ökonom Rüdiger Bachmann über die Chancen auf einen deutschen Nobelpreisträger und den geringen Frauenanteil in der Wissenschaft.

Professor Bachmann, am Montag gibt die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften den diesjährigen Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaft bekannt. Gibt es einen Favoriten?
Rüdiger Bachmann: Eine Prognose darüber abzugeben, wer den Nobelpreis erhält, ist ein gewagtes Unterfangen. Das ist so, als wolle man den nächsten Fußball-Weltmeister vorhersagen. In der Vergangenheit hat die Schwedische Akademie mit ihren Entscheidungen immer wieder überrascht.

Aber es gibt doch sicher ein paar Kandidaten, die in der Wissenschaftsszene als mögliche Laureaten gehandelt werden.
Durchaus. Überfällig wäre etwa eine Auszeichnung für die Umweltökonomie, da kommen mir Martin Weitzman und William Nordhaus in den Sinn. Auch die empirische Arbeitsmarktforschung der Ökonomen Joshua Angrist und David Card ist preiswürdig. Ebenfalls die Feldexperimente, mit denen die französische Ökonomin Esther Duflo arbeitet. Auch die Forschung zur neuen Handelstheorie und zur neuen Wachstumstheorie hätten den Preis verdient.

 
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