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Organspende-Mangel Priscibilla heißt die Hoffnung

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Es geht nicht nur um die Wurst: Forscher arbeiten daran, mit Organen von Schweinen das Leben von Menschen zu retten. Quelle: imago images

Bei Spenderorganen klafft eine große Lücke zwischen Nachfrage und Angebot. Könnten Schweine sie schließen? Münchner Forscher wähnen sich auf dem besten Weg dorthin.

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Ausgerechnet jetzt. Bruno Reichart kann es nicht fassen. Der Pavian, den er in wenigen Tagen operieren wollte, hat sich einen Fuchsbandwurm eingefangen. Wo und wie, das ist ein Rätsel, so gut abgeschirmt von allen gesundheitlichen Gefahren, wie das Tier lebt. Jetzt ist der Eingriff erst einmal aufgeschoben und Reichart in seinem kleinen Büro im Untergeschoss des Münchner Klinikums Großhadern zum Warten verdammt. „Es ist mein letztes Lebensziel“, sagt der 76-jährige Herzchirurg, dem vor 36 Jahren die erste Herz-Lungen-Transplantation in Deutschland gelang und der nun noch einmal Medizingeschichte schreiben will: mit der erfolgreichen Transplantation eines Schweineherzens in einen menschlichen Brustkorb. Deshalb die Versuche mit Pavianen. Deshalb die Ungeduld.

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