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Vom Petaflop zum Exaflop Supercomputer können mehr rechnen, als es auszurechnen gibt

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Supercomputer: Vom Petaflop zum Exaflop Quelle: Patrick Schuch für WirtschaftsWoche

Supercomputer gelten als der Schlüssel zum Erfolg von Zukunftstechnologien wie der künstlichen Intelligenz. Europa, China und die USA liefern sich darum ein Wettrüsten. Doch im Alltag stehen Forscher wie Lars Hoffmann vor der praktischen Frage: Was genau machen wir jetzt mit dem Riesending?

Wenn Lars Hoffmann von seinem Arbeitsalltag berichtet, klingt das nach der Geschichte eines Abstiegs: vom promovierten Klimaforscher ins Callcenter. Hoffmann ist Physiker, Studium und Promotion an der Universität Wuppertal, Gastdozent in Boulder, Colorado. Und er sagt: „Ein großer Teil meiner derzeitigen Arbeit besteht darin, die Nutzer beim Umgang mit den Rechnern zu beraten und zu unterstützen.“

Unzufrieden, versichert Hoffmann, sei er damit keineswegs. „Die Aufgabe ist abwechslungsreich und hochkomplex.“ Was Hoffmann damit meint, wird erst verständlich, als er zeigt, was er unter „den Rechnern“ versteht: ein Raum, so groß wie ein Handballfeld, vollgestellt mit schwarzen Blöcken, dazwischen ein paar Paletten voller Festplatten. Ab und zu betreten zwei Herren in Arbeitsmontur die Halle, ziehen mal hier eine Festplatte aus den Blöcken und stecken mal dort eine neue hinein. „Das ist der derzeit schnellste Supercomputer, den es in Deutschland gibt“, sagt Hoffmann.

 
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