Jürgen von Hollen „Die Ära der Roboter beginnt gerade erst“

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Universal-Robots-Chef Jürgen von Hollen Quelle: PR

Der Chef des dänischen Anbieters Universal Robots erklärt im Interview, welchen Wert eine Maschine hat, die Spiegeleier brät – und warum sich niemand vor menschenleeren Fabriken fürchten muss.

Herr von Hollen, Sie verkaufen Roboterarme, die Rohlinge in Maschinen legen oder Metalldrähte schneiden. Warum sollten Firmen einen Roboter kaufen für Handgriffe, die eine Hilfskraft erledigen kann?
Es gibt in fast jedem Unternehmen viele Aufgaben, die langweilig, ungesund und schlecht bezahlt sind, wie das Heben von schweren Werkstücken, die monotone Befüllung von Maschinen oder Arbeiten, bei denen viel Staub entsteht. Dafür Leute zu finden wird immer schwerer. Und zwar weltweit. Ich komme gerade zurück aus Mexiko. Unser Kunde dort verliert im Schnitt alle drei Monate seine Hilfskräfte, weil sie keine Lust mehr haben. Jetzt setzt er unsere Roboterarme für diese Tätigkeiten ein.
Ein Roboter ist aber auch teuer.
Darum ist es uns wichtig, zu zeigen, dass sich die Investition schnell rentiert. Häufig schon nach zwölf Monaten.

 
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