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Kristin Sandvik „Die Leute brauchen einen Arzt, keine Drohnen“

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Quelle: imago images

Aufklärer und Retter in der Not: Zivile Drohnen könnten den Kampf gegen Krankheiten und Katastrophen vereinfachen, glauben viele. Doch die Soziologieprofessorin Kristin Sandvik warnt vor Risiken.

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In den nächsten kommenden Jahren werden sich die jährlichen Ausgaben für Drohnen und dazugehörige Technologien verdoppeln. Laut Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sollen bis 2024 rund 11,5 Milliarden Euro in die Technologie investiert werden. Das meiste davon, etwa 86 Prozent, soll für militärische und kommerzielle Zwecke entwickelt werden. Dabei können zivile Drohnen wichtige Helfer sein – in ihnen steckt aber auch eine große Gefahr, findet Kristin Sandvik. Die Soziologieprofessorin der Uni Oslo warnt vor allem vor zu großen Erwartungen in der medizinischen Versorgung.

WirtschaftsWoche: Frau Sandvik, jüngst sorgten gigantische Waldbrände in Kalifornien für Aufsehen. Das Ausmaß der Katastrophe konnten Einsatzkräfte vor allem durch Drohnen abschätzen. Ein Mehrwert, oder?
Kristin Sandvik: Für den Kampf gegen das Feuer sind Drohnen ein perfektes Werkzeug. Das ist einer der wenigen Bereiche, wo ich mir keine Sorgen mache.

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