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Schätze unter Eis Grönland träumt vom Rohstoff-Reichtum

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Grönlands Wirtschaft war lange vom Fischfang abhängig. Das wollen die Bewohner der Polarinsel ändern. Ihre Hoffnungen ruhen auf den Rohstoffschätzen unter dem Eis - und auf kaufkräftigen Touristen.

Der Hafen von Ilulissat (Grönland) Quelle: dpa

Die Rubinmine im Süden Grönlands, in dem das rote Mineral seit kurzem abgebaut wird, ist klein. Doch für die Einwohner der Arktis-Insel entzündet sich an ihr große Hoffnung. „Wir haben sehr lange darüber geredet, Minen ans Laufen zu bekommen, und jetzt geschieht das endlich“, sagt der grönländische Rohstoffminister Muté Egede. „Das ist eine Erfolgsgeschichte, die die Grundlage dafür bilden kann, dass wir in der Zukunft eine große Minennation werden.“

Denn unter dem Eis sollen noch zahlreiche weitere Bodenschätze schlummern: Öl, Uran, seltene Erden. Doch die rauen Bedingungen in dem schier unerschließbaren Land haben Investoren bislang zögern lassen. Das dringend nötige Wirtschaftswunder schafft Grönland allein durch die Hoffnung auf Rohstoffe nicht. Deshalb konzentriert sich das Land auch auf andere Branchen wie den Tourismus.

 
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