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VW-Chef Matthias Müller Quelle: Getty Images, Montage

Abgasskandal im Jahr 2015 Holt die CO2-Affäre VW-Chef Müller ein?

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Nach einem WiWo-Artikel ermitteln Staatsanwälte: VW könnte Anleger getäuscht und Spritwerte falsch angegeben haben. Dabei hat VW-Chef Matthias Müller in einem Brief die Affäre für beendet erklärt.

Anfang März rücken die Ermittler der Staatsanwaltschaft Braunschweig an. Zunächst unbemerkt von der Öffentlichkeit, filzen sie in der Wolfsburger Zentrale von Volkswagen 13 Büros. Terabyte elektronische Daten nehmen sie mit, der Inhalt vieler Aktenordner. Dazu Berge von Papier. Es wird Wochen dauern, bis die Staatsanwälte die Datenberge ausgewertet haben.

Die Ermittler gehen einem ungeheuren Verdacht nach: Volkswagen könnte Ende 2015 einen weiteren Abgasskandal kleingeredet haben – eine Affäre um womöglich gefälschte Verbrauchsangaben. Ein solcher Skandal könnte ein Ausmaß annehmen, das durchaus mit dem von Dieselgate vergleichbar ist: Wird Kunden ein niedrigerer Verbrauch vorgetäuscht, werden sie nicht nur durch höhere Spritkosten geschädigt. Vom Verbrauch hängt auch ab, wie viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) ein Auto ausstößt – und entsprechend, wie viel Kfz-Steuer fällig ist. Bei falschen CO2-Angaben drohen Kunden Steuernachzahlungen. Anders als bei Dieselgate sollen von der CO2-Affäre auch Benziner betroffen sein.

 
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