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Abgasskandal Wo Volkswagen jetzt sparen will

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Wo der Konzern jetzt Einschnitte plant und wie stark der Dieselskandal das Vertrauen in VW und die gesamte Autobranche erschüttert hat.

Auslesegerät vor einem Dieselmotor Quelle: dpa

Über 1,5 Milliarden Euro habe ihn der Abgasskandal bereits gekostet, ließ Ferdinand Piëch dieser Tage einen guten Bekannten wissen – der Absturz der VW-Stammaktie hat das Vermögen des Großaktionärs auf dem Papier kräftig schrumpfen lassen. Wie teuer die Dieselmanipulation den Konzern zu stehen kommt, ist längst noch nicht ausgemacht.

VW fahndet daher nach Sparmöglichkeiten. Nach Recherchen der WirtschaftsWoche haben die Controller bei der Sichtung des Investitionsprogramms für 2015 bis 2019 bereits Sparpotenziale von mehreren Hundert Millionen Euro identifiziert. An den Marken Bugatti und Ducati soll festgehalten werden, aber neue Produkte werden auf Eis gelegt: „Ein Auto mit über 1000 PS“, heißt es aus dem Umfeld von VW-Chef Matthias Müller, „braucht jetzt niemand.“ Vorläufig eingestellt werden auch Planungen für ein neues Designzentrum, ein neues Getriebe sowie Arbeiten am neuen VW Phaeton.

 
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