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Autohäuser unter Druck Wie der Dieselskandal den Autohändlern schadet

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Ein ehemaliges Autohaus in Herne. Quelle: imago images

Das Autohaus war einst stolzes Symbol des deutschen Wirtschaftswunders. Doch das ist vorbei. Dieselkrise, Elektroantrieb und Druck der Hersteller gefährden eine deutsche Institution.

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Weiße und rote Laser zuckten durch den Kunstnebel, auf der Multimedialeinwand verschmolzen die vier Ringe des Herstellers Audi mit den Umrissen des neuen Autohauses. 600 Gäste waren zu der für ostwestfälische Verhältnisse großen Show gekommen, mit der das Unternehmen Max Moritz in Bielefeld die Eröffnung der neuesten Filiale zelebrierte. Die Gaudi ist erst drei Jahre her – und das Vorzeigehaus schon Geschichte.

Denn Ende 2017 musste Max Moritz Insolvenz anmelden. Die Kette gehörte zur Osnabrücker Weller-Gruppe, die mit mehr als 30 Standorten ihrerseits eine der größten Handelsketten Deutschlands ist – und derzeit umdenken muss. „Ein Haus mit den Dimensionen wie in Bielefeld würde ich heute nicht mehr bauen“ sagt ihr Chef Burkhard Weller: „Die Zeiten der Paläste mit Platz für 50 und mehr Neufahrzeugen ist vorbei.“

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