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Autozulieferer Leoni: Absturz einer Ikone

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Schlecht verdrahtet: Autozulieferer Leoni kämpft in der Krise gegen Leerverkäufer und geizende Investoren. Quelle: PR

Der fränkische Autozulieferer Leoni trennt sich von seiner Traditionssparte. Vorstandschef Kamper glaubt an einen Befreiungsschlag. Für das Unternehmen geht es jetzt um die Existenz.

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Wer in den Sommerferien Richtung Süden startet und den Gotthard-Basistunnel passiert, wird ihnen begegnen. Vielleicht auch beim Besuch des Floristen, der ein üppiges Gebinde dekoriert. Oder im Vatikan, wo sie Messgewänder zieren. Im eigenen Auto auf jeden Fall: Sage und schreibe drei Kilometer Kabel winden sich durch einen Pkw und machen ihn fahrtüchtig. Kabel und Drähte des Traditionskonzerns Leoni finden sich überall auf der Welt. Das Nürnberger Unternehmen ist eine fränkische Ikone.

Vor wenigen Jahren war das Unternehmen sogar so mächtig, dass der tunesische Exdiktator Ben Ali anklopfte und Leoni bat, ein neues Werk im Land zu bauen. Leoni war dort größter privater Arbeitgeber. Der Expräsident hoffte, dass 1000 neue Jobs in Tunesien die Demonstranten auf der Straße während der Wirren des Arabischen Frühlings beruhigen würden. Ben Alis Plan scheiterte.

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