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Daimler-Großaktionär Geely kämpft mit überraschenden Problemen

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Helden der Arbeit: Allein 2018 stieg die Zahl der Mitarbeiter bei Geely um 25 Prozent auf 52.000. Quelle: Laif

Daimler-Großaktionär Geely ist der Star unter Chinas Autobauern. Doch jetzt plagen Absatzprobleme und hausgemachte Schwächen das Unternehmen. Mit möglichen Folgen auch für den Kleinwagen Smart.

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Am 13. Januar 2018 fliegt ein ziviler Erdbeobachtungssatellit in mehreren Hundert Kilometer Höhe über Ostchina. Er fotografiert eine Gegend nördlich der Stadt Ningbo am Ufer der Hangzhou-Bucht, eine Fabrik des Autobauers Geely und einen Parkplatz nebenan, so groß wie zwei Fußballfelder. Etwa die Hälfte der Stellfläche ist besetzt mit fabrikneuen Autos. Die andere Hälfte ist leer.

Mehr als ein Jahr später nimmt der Satellit das Areal erneut ins Visier. Gleich neben der Fabrik ist ein weiterer Parkplatz entstanden, genauso groß wie der erste, und beide Flächen sind randvoll gestellt mit rund 8000 Neuwagen des Herstellers: blecherne Zeugen einer Überproduktion. Geely baut auf Halde. Stellt Autos her, die zurzeit keiner braucht.

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