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Dieselskandal Drohender Massenrückruf bringt Daimler-Chef Zetsche in Erklärungsnot

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Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, spricht bei der Hauptversammlung des Unternehmens. Quelle: dpa

Daimler-Chef Dieter Zetsche muss wegen möglicher Abgasmanipulation zum Rapport nach Berlin. Aktionäre fürchten bereits um den Konzerngewinn.

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Autofreund, Zauderer, Dieselkompagnon: Alexander Dobrindt (CSU) genoss als Bundesverkehrsminister ein Image von eher zweifelhaftem Ruhm. Sein Nachfolger, Andreas Scheuer (CSU), will dagegen schon den Anschein der Kungelei zwischen Politik und Autoindustrie vermeiden. „Ich bin nicht der Buddy der Autobosse“, erklärte der 43-Jährige bereits einen Tag nach seiner Vereidigung als Minister Mitte März. Sein Credo laute vielmehr: „Ich bin der Kumpel der Fließbandarbeiter.“

Der Ton in der Berliner Invalidenstraße ist hörbar ein anderer, seit Scheuer im Amt ist. Seine Anwürfe werden schärfer. Gegen Volkswagen. Und neuerdings auch gegen Daimler. An diesem Montagvormittag muss Dieter Zetsche zum Rapport ins Verkehrsministerium. Der Daimler-Chef ist in Erklärungsnot. Scheuers Beamte im Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) haben in Dieselmotoren, die in Mercedes-Modellen verbaut wurden, „unzulässige“ Abschalteinrichtungen („defeat devices“) ausfindig gemacht.

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