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Hackerangriff auf Gedia Eine Software namens Sodinokibi

Ein Schlüssel vor einem Hintergrund aus Nullen und Einsen Quelle: Getty Images

Im Januar legten Hacker den Autozulieferer Gedia im Sauerland lahm. Seither erpressen sie das Unternehmen. Rekonstruktion eines Angriffs aus dem Netz, der jedes Unternehmen treffen könnte.

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Die Geschäftsgeheimnisse liegen auf 32 Gigabyte, in 3235 Ordnern und 41 484 Dateien – für alle Welt im Internet einsehbar. Die Ordner heißen „Arbeitspläne“, „Finance“, „Board Presentations“ und „Cash Forecast“ und enthalten Informationen zu Zahlungsbedingungen für Werkzeughersteller, Details zu Firmenkreditkarten, Excel-Tabellen und technische Zeichnungen. Seit Januar sickert Schritt für Schritt immer sensibleres Material über den Sauerländer Automobilzulieferer Gedia nach außen. Der Grund: ein Hackerangriff.

Was sich derzeit in einer der WirtschaftsWoche bekannten Datenbank abspielt, ist das Ergebnis eines beispiellosen Erpressungsversuchs. Gedia fertigt Einzelteile für eine Vielzahl deutscher und internationaler Autobauer; viele der illegal erworbenen und publizierten Dateien enthalten Informationen über Kunden. Die jüngste Veröffentlichung der Hacker ist datiert auf den 14. Februar. Sie ist der vorläufige Höhepunkt einer Cyber- und Sicherheitskrise bei dem deutschen Zulieferer – ausgelöst durch eine Lücke im hauseigenen IT-System, ausgebeutet mit viel krimineller Energie. Gedia hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

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