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Segula-Deal Bei Opel eskaliert der Kampf ums Herzstück

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Abfindung nehmen? Wechsel wagen? Oder abwarten? Ein Mitarbeiter des Entwicklungszentrums testet einen Opel Adam. Quelle: Opel

Die Ingenieure von Opel protestieren gegen ihre Verlagerung zum französischen Entwicklungsdienstleister Segula – und dessen Deutschlandchef. Wenn zu viele den Übergang verweigern, gerät der gesamte Deal in Gefahr.

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Laut soll es zugegangen sein, mancher Ingenieur soll hinter verschlossenen Türen noch versucht haben, die wütenden Worte abzumildern. Doch die Einwände verfingen nicht. „Segula – Go home!“ steht über dem Aufruf, der die Opel-Kollegen gegen die „Dienstleistungsbutze“ aus Frankreich mobilisieren soll. Verfasst haben es vor wenigen Tagen die Vertrauensleute der IG Metall, ein informelles Gremium aus Opel-Beschäftigten aller Unternehmensbereiche: Werk, Verwaltung, Entwicklungszentrum.

Ein Eklat, der nicht unbeantwortet bleiben konnte. Der Ton sei „respektlos und unwürdig“, lautet das Echo aus Segulas Firmenzentrale in Nanterre, einem Vorort von Paris. Ein Sprecher legt nach: „Solche Aussagen sind nationalistisch und haben unsere Mitarbeiter in Frankreich verletzt.“

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