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„So oft fast pleite“ Royal Enfield: Wiederauferstehung einer Kultmarke

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Indischer Triumph: Der Erfolg von Royal-Enfield-Unternehmer Lal bringt Motorradkonkurrenten in Bedrängnis.

Die Motorradmarke Royal Enfield ist eine indische Wirtschaftswundergeschichte. Die Erfolgsstory zeigt, wie wichtig ein boomender Heimatmarkt ist – und dass auch deutsche Tugenden nicht schaden.

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Simon Warburton kann den Erfolg selbst kaum fassen. Der Anfang 50-Jährige ist passionierter Motorradfahrer mit kräftiger Statur. Poster an der Wand zeigen alte Modelle der Marke Royal Enfield. Doch die Zukunft gehört den neuen Bikes. Einige von ihnen stehen in einem Großraum. Ingenieure und Designer aus Europa, Japan und Australien sitzen drum herum an ihren PCs. „150 Mitarbeiter arbeiten heute hier“, sagt der Chef für Produktentwicklung von Royal Enfield. „Bei 160 müssen wir aufhören.“ Warburton lacht.

Absatz vervierzigfacht

Die Kapazität ist am Anschlag. Vor zwei Jahren eröffnete Royal Enfield in Bruntingthorpe, rund zwei Stunden nördlich von London, ein rund 4000 Quadratmeter großes Technologiezentrum. Die Kult-Motorradmarke ist wieder zurück – im wahrsten Sinne. Zurück in Großbritannien, zurück im Geschäft. Royal Enfield – früher britisch, heute indisch – war mehrmals fast pleite. Heute geht es dem Unternehmen aus dem südindischen Chennai besser denn je. Und es erhöht den Druck auf Wettbewerber.

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