Bank of Scotland Am Tropf des Staates Royal

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Als eine der einst größten Banken Europas ging es in der Krise steil bergab und seither nicht mehr bergauf. Ein Ende der RBS würde Milliarden kosten.

Quartier der Royal Bank of Scotland in London. Quelle: REUTERS

Einst war das Institut aus Edinburgh eine der größten Banken Europas. In der Krise ging es steil bergab, seither nicht mehr bergauf. Das Brexit-Votum weist der Royal Bank of Scotland (RBS) nun den weiteren Weg: Rolltreppe abwärts. Kein anderes britisches Geldhaus ist stärker engagiert in kommerziellen Immobilien, für die Analysten und Makler einen Preisverfall erwarten. Die Aktie ist bereits auf Talfahrt.

Was es kostet, Schulden der Royal Bank of Scotland gegen einen Zahlungsausfall abzusichern. (zum Vergrößern bitte anklicken)

Der britische Staat hat die Bank seit 2009 mit insgesamt 45 Milliarden Pfund gerettet. Sieben Jahre später gehört sie ihm immer noch zu 73 Prozent. Die einst in ganz Europa aktive Bank fokussiert sich mittlerweile auf den Heimatmarkt. Doch hat die Selbstbeschränkung ihr bisher ebenso wenig gebracht wie ein radikaler Sparkurs. Im ersten Quartal 2016 erwirtschaftete die RBS eine Milliarde Pfund Verlust. Im Gesamtjahr 2015 wies sie ein Minus von knapp zwei Milliarden Pfund aus.

 
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