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Brexit Frankfurt droht ein böses Erwachen

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Droht Frankfurt ein böses Erwachen im Ringen um die Brexit-Banker? Quelle: dpa

Wer wird der Nachfolger von London? Im Kampf um das wichtigste europäische Finanzzentrum liegt Frankfurt vorn – doch Paris hat längst nicht aufgegeben.

Es ist ein gutes Jahr her, dass Thomas Schäfer eine wichtige Reise gemacht hat: Der hessische Finanzminister flog nach London, um Werbung für die Finanzmetropole Frankfurt zu machen: Vier Tage lang schüttelte er Hände, traf Parlamentarier, verhandelte mit Regierungsvertretern. Am häufigsten sprach Schäfer jedoch mit Bankern. Er wollte sie überzeugen, nach dem Brexit nach Frankfurt zu kommen – und nicht nach Paris

Nun, im Sommer 2018, sieht es so aus, als hätte sich Schäfers Reise gelohnt. Etliche Kreditinstitute haben bereits verkündet, dass sie ihre Präsenz in Frankfurt deutlich ausbauen wollen. Dazu gehören so schillernde Namen wie Goldman Sachs, Morgan Stanley und die Deutsche Bank. Zum Teil haben sie im Frankfurter Bankenviertel schon Etagen für hunderte Mitarbeiter angemietet. „Es werden viele neue Stellen in Frankfurt geschaffen, verschiedene Analysten gehen von 5000 bis 10.000 aus“, sagt Olaf Lemmingson von der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

 
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