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Deutsche Bank Spart sich die Deutsche Bank zu Tode?

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Für Christian Sewing ist es erfreulich, dass die umfassendste Restrukturierung seit zwei Jahrzehnten auf den Weg gebracht ist. Aber das Kerngeschäft der Bank wird immer kleiner. Quelle: dpa

Die Deutsche Bank kommt bei ihrer Restrukturierung voran. Doch das Kerngeschäft schwächelt bedenklich.  

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Für Beobachter mag es so aussehen, als wäre bei der Deutschen Bank in den vergangenen Jahren kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Das täuscht offensichtlich – zumindest wenn man sich die Verlautbarungen ihrer zuletzt in beschleunigtem Rhythmus ausgetauschten Vorstandsvorsitzenden anschaut. Denn die ähneln sich in ihrer Kernaussage seit Jahren erstaunlich. Die Botschaft heißt stets: Es gibt in der Bank einen stabilen, profitablen und damit guten Kern – und über das Übrige ist es besser zu schweigen

Vor zehn Jahren erklärte Josef Ackermann bei der Vorlage der Quartalszahlen Ende Oktober: „Profitabler und schärfer fokussiert auf die Kerngeschäftsfelder, stärker kapitalisiert bei verringerter Bilanzsumme sowie durch den Abbau von wesentlichen Risiken konnten wir unsere Unabhängigkeit bewahren.“

Vor fünf Jahren sagten Anshu Jain und Jürgen Fitschen zum gleichen Zeitpunkt: „Das operative Ergebnis der Kernbank war solide mit ausgewogenen Ergebnisbeiträgen und operativen Ertragszuwächsen über alle vier Kerngeschäftsbereiche hinweg.

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