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Deutsche Bank und Commerzbank „Beide brauchen Jahre, um überhaupt fusionsfähig zu werden“

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Deutsche Bank und Commerzbank: Stimmen gegen die Fusion nehmen zu Quelle: REUTERS

Politischer Druck, neue Systemrisiken, Interessenkonflikte: Gegen einen Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank regt sich immer mehr Widerstand. Doch was wäre die Alternative?

„Wer Einwände hat“, lautet die jahrhundertealte Formel vor einer Eheschließung, „der möge jetzt sprechen oder für immer schweigen“. Vor der großen Bankenehe wird davon reichlich Gebrauch gemacht: Seit die Vorstände von Deutscher Bank und Commerzbank offiziell über eine Fusion sprechen, gibt es in Berlin wie Frankfurt keine Ruhe mehr.

Am Dienstag meldete sich selbst die Kanzlerin zu Wort. „So etwas sind privatwirtschaftliche Entscheidungen“, sagte Angela Merkel (CDU). „Ich plädiere sehr dafür, dass die Bundesregierung sich da nicht mit einem Votum einmischt.“ Sie selbst gebe „kein Votum ab“.

Mit diesem Satz geht die Bundeskanzlerin auf Abstand zu ihrem Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Der will nach allgemeiner Lesart die beiden größten deutschen Privatbanken zu einem nationalen Champion verkuppeln und hat mit sanftem Druck dafür gesorgt, dass die Deutsche Bank offiziell Fusionsgespräche mit der Commerzbank aufgenommen hat. Vier bis sechs Wochen geben sich die Chefs nun offenbar Zeit zur Sondierung.

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