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Deutsche Bank und Commerzbank Die desaströse Bilanz deutscher Bank-Übernahmen

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Deutsche Bank & Commerzbank: Bankenfusionen waren immer Desaster Quelle: dpa

Das ist kein gutes Zeichen für Deutsche Bank und Commerzbank: Jede wesentliche Übernahme und Fusion im Finanzsektor entpuppte sich bislang als enormer Fehlschlag.

Der angedachte Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank wäre das vorläufige Finale von desaströsen Fehlleistungen im deutschen Privatbankensektor, dem Anleger spätestens nach der Pleite von Lehman Brothers vor gut zehn Jahren gewahr wurden. Abzulesen ist das naturgemäß an den Aktienkursen: Beide Papiere verloren von ihren Hochs mehr als 90 Prozent.

Heute notiert die Aktie der Deutschen Bank bei Kursen um acht Euro. Niveaus, die das Papier schon im Jahr 1971 erreichte. Was nicht heißt, dass die Deutsche Bank heute genau so wenig wert ist wie damals. Zahlreiche Kapitalerhöhungen – in den vergangenen Jahren hauptsächlich, um Löcher zu stopfen – erhöhten die Anzahl an umlaufenden Papieren erheblich. Per Ende 1971 lag das Eigenkapital bei 1,624 Milliarden D-Mark, heute liegt es bei 62 Milliarden Euro.

Allerdings gesteht die Börse der Deutschen Bank nicht einmal diesen Wert zu, der bei einem profitablen Haus eigentlich die Untergrenze für Kurs und Marktkapitalisierung darstellen sollte.

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