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Deutsche Bank und Commerzbank Die Politik drückt bei der möglichen Fusion aufs Tempo

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Zögerliche Annäherung: Zentralen von Deutscher Bank und Commerzbank in Frankfurt Quelle: dpa

Geht es nach Finanzminister Olaf Scholz, sollen sich Deutsche Bank und Commerzbank rasch zusammenschließen. Der Druck auf die Geldhäuser wächst. Bis zur Europawahl könnte eine Entscheidung fallen.

Christian Sewing sagt derzeit auffallend häufig, dass er nichts sagen kann. Nichts sagen will. Nichts sagen wird. So hielt es der Vorstandschef der Deutschen Bank am vergangenen Freitag, als er in Frankfurt die Zahlen des abgelaufenen Jahres präsentierte. Und auch am Dienstagabend ging er bei seiner Rede zum Neujahrsempfang in der Frankfurter Zentrale mit keinem Wort auf das Thema ein.

Sewings hartnäckiges Schweigen führt jedoch nicht dazu, dass die Fragen, ob, wann und wie die Deutsche Bank mit der Commerzbank fusionieren wird und will, aus der Welt verschwinden. „Das wird uns in den kommenden Monaten weiter beschäftigen“, sagt ein Top-Manager des Instituts. Intern ist das Thema bei allen Runden und Konferenzen zwar offiziell tabu, überschattet aber dennoch das Geschehen. „Bei der letzten Sitzung war dieser Elefant im Raum, aber jeder hat so getan, als gebe es ihn nicht“, sagt ein Aufsichtsrat einer Bank.

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