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Geldinstitut in Not Die Deutsche Bank und der lästige Blick zurück

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Schwer durchschaubar: Die Risiken der Deutschen Bank sind kaum kalkulierbar. Quelle: REUTERS

Mit einem harten Abbauprogramm will Vorstandschef Christian Sewing die Deutsche Bank vom Ballast der Vergangenheit befreien. Doch gefährliche Milliardenaltlasten lassen sich nicht einfach abschütteln.

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Es ist die Stunde der allerengsten Vertrauten. Immer wieder hat sich Christian Sewing in den vergangenen Tagen, häufig am Wochenende, mit seinen oft seit vielen Jahren erprobten Weggefährten getroffen. Mit von ihm installierten Top-Managern wie Organisations-Vorstand Frank Kuhnke gesprochen, gerechnet, geprüft. Dabei geht es um viel, wenn nicht um alles. Es geht um die vermutlich letzte Chance für die Deutsche Bank.

Seit dem Abbruch der Fusionsverhandlungen mit der Commerzbank Ende April ist klar, dass das von Sewing geführte Institut bis auf Weiteres allein zurechtkommen muss. Dass es das kann, ist alles andere als selbstverständlich. Dauer-Niedrigzinsen, eine fragile Konjunktur und eine zunehmend verhaltene Nachfrage der wichtigsten Kunden versprechen kaum Rückenwind für den ohnehin angeschlagenen deutschen Marktführer, dessen Aktienkurs deshalb zuletzt zeitweise unter sechs Euro gefallen ist.

Mit einer neuen Strategie will Sewing nun zeigen, dass er verstanden hat, dass es ein Weiter-so nicht gibt. Geben kann.

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