Landesbanken Eine Landesbank für alle ist genug

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Politik und Sparkassen müssen ihre Landesbanken endlich fusionieren – oder sie abwickeln.

Baustelle der Bremer Landesbank. Quelle: dpa

Klar, Deutschlands Finanzbranche hat schon schlimmere Havarien erlebt als die der Bremer Landesbank. Mit rund 30 Milliarden Euro ist deren Bilanzsumme überschaubar. Ausgelöst haben die Krise angeblich unvorhersehbare Verluste bei Schiffskrediten. Die kamen erst auf Druck der Bankenaufsicht zutage, zuvor hatte die Bank die Lage schöngeredet. Nun geht es darum, ob die klamme Hansestadt Bremen oder die Nord/LB einspringt. Heimlichtuerei und Feilschen um die Rettung erinnern fatal an die düsteren Stunden der Finanzkrise 2008. Damals glich letztlich der Steuerzahler die Milliardenverluste der Landesbanken aus. Dringend notwendige Reformen sind seither ausgeblieben. Statt Institute zu fusionieren oder schonend abzuwickeln, machen diese weiter, gestützt von Landespolitik und Sparkassen. Selbst die Düsseldorfer WestLB wurde erst auf Druck der EU-Kommission beerdigt.
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