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Nullzinsen Zentralbanken sind Gefangene der eigenen Politik

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Quelle: Illustration: Thomas Fuchs

Mit Nullzinsen wollten die Zentralbanken das Wachstum ankurbeln. Doch nun kühlt sich die Wirtschaft ab – und die Notenbanken sitzen in der Falle. Sparer und Anleger müssen sich auf Dauer-Nullzinsen einstellen. Es könnte sogar noch schlimmer kommen.

Den Tag nach Aschermittwoch haben sich Börsianer in diesem Jahr rot in ihrem Kalender markiert. Denn dann beraten die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB). Es dürfte einer dieser „Big Days“ werden, an denen die Notenbanker wichtige geldpolitische Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die die Börsen in Schwingungen versetzen.

Insider erwarten, dass die Währungshüter die Sparer pünktlich zum Start der postkarnevalistischen Fastenzeit auf zinspolitische Dauerdiät setzen. Weil Konjunktur und Inflation in der Währungsunion auf Talfahrt sind, dürfte EZB-Chef Mario Draghi die für den Herbst avisierte Anhebung der Leitzinsen abblasen. Zudem könnte er den Banken neue langfristige Geldleihgeschäfte anbieten. Die Hoffnungen auf höhere Zinsen, die manche Sparer zuletzt hegten, waren somit trügerisch.

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