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PSD2-Richtlinie "Bankdaten nicht blind jedem Fintech geben"

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Die neue Zahlungsrichtlinie erlaubt Fintechs den Zugriff auf Bankdaten ihrer Kunden. Quelle: dpa

Die neue Zahlungsrichtlinie PSD2 ermöglicht es Fintechs auf die Bankdaten ihrer Kunden zuzugreifen, sofern diese es erlauben. Hartmut Schwarz, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen, erklärt im Interview, worauf Verbraucher achten sollten, damit ihre Daten sicher sind.

WirtschaftsWoche: Kann ich einem Fintech meine Bankdaten anvertrauen?
Herr Hartmut Schwarz: Die Fintechs auf dem Markt sind insgesamt für die neue Richtlinie gerüstet. Zudem ist jetzt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht für sie zuständig. Das erhöht die Sicherheit. Dennoch sollten Verbraucher nicht einfach blind jedem Fintech ihre Bankdaten geben.

Woran erkenne ich, welche Fintechs vertrauenswürdig sind?
Es ist natürlich immer ein gutes Zeichen, wenn ein Fintech bereits bekannt ist, und vielleicht auch schon mit anderen Unternehmen wie der Deutschen Bank kooperiert. Dann kann ich davon ausgehen, dass die Deutsche Bank das Fintechs vorher genau überprüft hat. Abgesehen davon, sollten Verbraucher auf die Datenschutzregelung achten. Gibt es nur eine 08/15-Klausel sollte man lieber die Finger davon lassen. Wichtig ist, dass detailliert aufgelistet ist, wie das Unternehmen den Datenschutz gewährleisten will.

 
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