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Schuldenkrise "Es wird Konflikte geben"

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Die Chefin der EU-Bankenabwicklung SRM plädiert für eine gemeinsame Sicherung der Spareinlagen in Europa und erwartet eine rasche Lösung für Griechenlands Krisenbanken.

Elke König leitet die Europäische Bankenabwicklungsbehörde Quelle: Laif

WirtschaftsWoche: Frau König, Sie waren Chefin der deutschen Finanzaufsicht BaFin, jetzt bauen Sie die neue EU-Bankenabwicklungsbehörde SRM auf, die im Januar 2016 stehen soll. Kann die Behörde denn pünktlich starten?

Elke König: Ja, wir sind vom 1. Januar an zuständig und einsatzfähig. Es werden dann aber noch viele Wünsche offen sein. So müssen wir im kommenden Jahr die Abwicklungspläne für die Banken weiter verfeinern. In den Plänen ist festgelegt, was die nationalen und europäischen Behörden tun werden, wenn eine Bank abgewickelt werden muss. Die Großbanken, die uns unterstehen, haben fast alle auch Geschäft in den USA, Großbritannien und Asien. Daher müssen wir uns künftig auch mit den dortigen Finanzaufsehern abstimmen, wie sie bei einer Abwicklung agieren würden. Ziel ist natürlich langfristig ein aufeinander abgestimmtes Verhalten.

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