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Sparverträge der Sparkassen Gute Chancen auf Zinsnachzahlungen

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Der Schriftzug Sparkasse an einer Sparkassenfiliale in Leipzig Quelle: imago images

Sparkassen-Kunden streiten um Zinsen aus langlaufenden Sparverträgen und fordern Nachzahlungen. Eine Musterklage in Sachsen könnte teuer für die Banken werden. Aber auch Sparer aus anderen Regionen könnten profitieren.

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Eine Zinswende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Sparer müssen sich auf anhaltende Nullzinsen einstellen. Daher rücken besser verzinste Altverträge in den Fokus. Bundesweit streiten Kunden derzeit mit den Sparkassen um Zinsen aus langlaufenden Sparverträgen mit Namen wie „Prämiensparen“ oder „Vermögensplan-flexibel“. Sie vermuten, dass die Sparkassen ihnen zu wenig Zins gutgeschrieben haben.

Ihre Verträge, oft aus den Achtziger- und Neunzigerjahren, hatten einen variablen Grundzins. Obendrauf kam ein Bonus, zum Beispiel als Prämie auf die jährlichen Einzahlungen. Streit gibt es um den Grundzins. In den Verträgen steht oft nur, dass der Zins variabel sei und seine Höhe „durch Aushang“ bekanntgegeben werde. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat bereits entschieden, dass derartige Klauseln unwirksam sind, weil „das erforderliche Mindestmaß an Kalkulierbarkeit“ fehle (zum Beispiel XI ZR 140/03, XI ZR 197/09, XI ZR 52/08).

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