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Standpunkte John Cryan muss gehen

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Machtvakuum und Richtungslosigkeit bei der Deutschen Bank Quelle: AP

Es gibt keine Zukunft für die Deutsche Bank mit ihrem amtierenden Chef. Je schneller der Führungswechsel kommt, desto besser.

Haben Sie noch den Überblick, wer bei der Deutschen Bank das Sagen hat? John Cryan heißt der Mann, der das Institut seit 2015 führt und dies noch bis 2020 tun soll. Seit Monaten aber streuen Großaktionäre Gerüchte, man sei mit ihm nicht mehr zufrieden. Die Vizes Christian Sewing und Marcus Schenck sollen als Nachfolger aufgebaut werden.

Handfeste Meinungsverschiedenheiten gibt es zwischen den dreien offenbar: Die beiden Deutschen sollen sich trotz schlechter Zahlen für höhere Boni ausgesprochen haben, der Brite Cryan war wohl dagegen. Am Ende stiegen die Zahlungen. Da kann man schon mal fragen, wer denn nun der Herr im Haus ist – oder ob es nicht schon zwei Herren sind. Da hilft es auch nicht weiter, dass neuerdings ein neuer Großaktionär, Finanzinvestor Cerberus, die Runde macht – und wiederum Cryan den Rücken stärkt.

 
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