Steigende Zinsen Banker, hört die Signale

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Banken und Sparkassen müssen sich besser auf steigende Zinsen vorbereiten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main (Hessen). Quelle: dpa

Wolfgang Schäuble muss neu kalkulieren. Schuld ist die Bundesbank, die statt des eingeplanten Milliardengewinns nur läppische 400 Millionen Euro an den Finanzminister überweist. Anstelle des Bundeshaushalts stützen die Frankfurter lieber ihre eigenen Reserven, um für den Fall steigender Zinsen gerüstet zu sein. Die Bundesbank will also ihr Zinsänderungsrisiko minimieren. Gut so. Banken und Sparkassen sollten sich an den Währungshütern ein Beispiel nehmen und Kapital aufstocken, denn schnell steigende Zinsen könnten insbesondere kleine Institute vor enorme Probleme stellen.

Die Zinsen sind nicht unten zementiert. Das zeigen allein die steigenden Inflationsraten, gegen die auch die Europäische Zentralbank (EZB) irgendwann vorgehen muss. In vielen Vorstandsetagen ist das allerdings noch nicht angekommen. Fällt das Wort Zinswende, wiegeln Bankchefs ab. Die Zinsen würden noch lange niedrig bleiben, heißt es dann unisono bei Großbanken und Sparkassen.

 
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